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Trotz Ultraschall ist die Reinigungswirkung nur mit blossem Wasser zu gering, unter anderem wegen dessen hoher Oberflächenspannung und dem fehlenden Benetzungsvermögen bei fettigen und öligen Verschmutzungen.
 
WICHTIG: Für die Bestimmung des Reinigungszusatzes sind der Werkstoff(-mix) des Reinigungsgutes, die Art der Verschmutzung sowie die Weiterverarbeitung die massgeblichen Faktoren. Hier sind manchmal Versuche mit unterschiedlichen Zusätzen nötig.
 
Aber längst nicht jedes ansonst wirkungsvolle Reinigungsmittel ist auch für den Einsatz mit Ultraschall geeignet!
 
Wie wichtig die passende Reinigungschemie ist, sehen Sie auch am unten aufgeführten Beispiel.
 
Das richtige Reinigungsmittel auswählen
 
Hier wurde ein gebrauchter Filter aus Metallgewebe mit sehr hartnäckiger Verschmutzung während 120 Minuten mit einem in der Praxis bewährten Zusatz (Reiniger A) gereinigt - leider ohne Erfolg.
 
Nach dem Wechsel zu einem anderen Reinigungsmittel (Reiniger B) zeigte sich bereits nach 8 Minuten Nachreinigung die positive Wirkung. Nach weiteren 2 Minuten war das Resultat optimal.
 
 
HINWEIS: Die Reinigungsflüssigkeit verliert mit dem Gebrauch an Wirksamkeit und muss deshalb regelmässig erneuert werden. Die Badstandzeit hängt von der Art und Menge der Schmutzstoffe ab.
 
 
Lochfrass mit bei falschen Reinigungsmitteln
 
WARNUNG: In den Standardgeräten dürfen auf keinen Fall säurehaltige, säurebildende oder andere korrodierenden Zusätze direkt in die Ultraschallwanne eingefüllt werden.
 
Chlor-, Fluor-, Jod- oder Bromionen können zu Schäden (Lochfrass) an der Wanne führen.
 
Es dürfen auch keine entflammbaren oder explosiven Stoffe verwendet werden.
 
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