Vorbereiten

 
Vorbereiten des Ultraschallbades 
 
In nur vier Schritten ist das SONOSWISS SONOSWISS CH Ultraschallbad bereit.
 
1
Wasser einfüllen. Niveau beachten (Minimum gemäss Bedienungsanleitung und Maximum inklusive Verdrängungsvolumen durch das Reinigungsgut).
 
ACHTUNG! Der Betrieb mit zuwenig oder ohne Reinigungsflüssigkeit kann zu kostspieligen Schäden am Gerät führen!
 
2
Aufheizen der Flüssigkeit in der Regel auf 40 – 70°C.
 
Hinweis: Die Temperatur ergibt sich aus der Wärmeverträglichkeit des Reinigungsgutes, der Art der Verschmutzung (z.B. bei eiweisshaltigen Anteilen nicht über 40°C) sowie der Empfehlung des Reinigungsmittel-Herstellers.
 
3
Reinigungschemie dazugeben und gut umrühren (Konzentration je nach Menge und Hartnäckigkeit der Verschmutzung. Verträglichkeit des Materials des Reinigungsgutes beachten.)
 
Hinweis: Für die Wahl der Reinigungschemie sind der Werkstoff(-mix) des Reinigungsgutes und die Art der Verunreinigung entscheidend. Hier sind manchmal Versuche mit unterschiedlichen Zusätzen nötig.
 
4
Entgasen, d.h. Ultraschall einige Minuten ohne Ware einschalten (Zeit abhängig u.a. vom Volumen und der Temperatur). Danach ist das Bad bereit zum Reinigen.
 
Warum Entgasen?
Auf seinem langen Weg vom Regentropfen bis in die Wanne nimmt Wasser ein gewisse Menge an gasförmigen Stoffen auf. Das sieht man leicht, wenn man ein Glas mit frischem Wasser füllt und einige Zeit stehen lässt. Wenn sich das Wasser leicht erwärmt, setzen sich an der Glaswandung Gasbläschen ab. Das bedeutet, je wärmer das Wasser ist umso weniger Gas kann es lösen.
 
Ultraschallschwingungen (und Wärme) setzen das gebundene Gas frei, das heisst sie entgasen die Flüssigkeit. Man erkennt diesen Vorgang am Aufsteigen vieler kleiner Bläschen nach dem Einschalten des Ultraschalls. Deren Anwesenheit stört einerseits das Ausbreiten des Ultraschalls, anderseits verhindern sie das Entstehen der gewünschten Dampfkavitation. Der Reinigungseffekt wird praktisch unterbunden.
 
Wird die bereits entgaste Reinigungsflüssigkeit später wieder benutzt, muss der Entgasungsvorgang nicht wiederholt werden.
 
 
Vergaser zerlegen
 
Ob ein Teil zerlegt oder unzerlegt gereinigt werden kann, hängt von seiner Konstruktion ab. In unserem Beispiel ist der Vergaser als Ganzes ein Hohlkörper. Von der Funktion her muss vor allem das Innere (Kanäle und Düsen) gereinigt werden, das Äussere mehr aus optischen Gründen.
 
Zerlegt bietet er eine bessere Zugänglichkeit für Flüssigkeit und Ultraschall. Und nur in diesem Zustand lässt sich der gelöste Schmutz einwandfrei abspülen.
 
TIPP: Teile, die sehr stark verschmutzt sind, sollten vorgereinigt werden. Zu dicke Schichten absorbieren den Ultraschall. Und grosse Mengen Schmutz verkürzen die Badstandzeit unnötig.
 
 
Korb mit den Teilen beladen
 
Die Vergaserteile werden mit etwas Abstand nebeneinander in den Korb gelegt. Achten Sie darauf, dass die Teile möglichst auch nicht übereinander liegen. So kommt die Ware am besten mit Flüssigkeit und Ultraschall in Kontakt.
 
TIPP: Es ist besser nur einlagig in mehreren Durchgängen zu reinigen anstatt eine volle Ladung auf einmal. Wenn möglich, tendieren Sie beim Gerätekauf eher zu einem grösseren Typ.
Die Praxis zeigt, dass - aufgrund der positiven Erfahrung - nachträglich oft mehr und grössere Teile hinzukommen als zu Beginn noch angenommen wurde.
 
ACHTUNG! Die Teile dürfen nie auf dem Wannenboden liegen! Das führt zu Reibschäden an Wanne und Ware und zu erhöhtem Kavitationsverschleiss, der zum frühzeitigen Durchbruch des Wannenbodens führen kann. Auch wird die Ultraschallabstrahlung stark behindert oder gar verhindert (bei den meisten Tischgeräten sind die Ultraschallschwinger aussen am Wannenboden angebracht).
 
Teile auf der Abstrahlfläche sind schädlich
 
Zum verdeutlichen: Die gelblichen Zonen deuten die Positionen der Ultraschallschwinger an. Bei Position 2 sind deutlich die hellen Kavitationsfahnen unter dem aufliegenden transparenten Objekt erkennbar. Hier wird die Energie praktisch auf der Abstrahlfläche "gefangen".
 
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